Bei einem Umzug zu WordPress, ob von Wix, Blogger, einer alten Domain oder einem anderen CMS, gehen Bilder am häufigsten verloren. Mit dieser Checkliste behältst du den Überblick.
Vor dem Umzug
- Altes System nicht kündigen. Solange die Bilder dort erreichbar sind, lassen sie sich übernehmen.
- Backup des alten Systems anlegen, wenn möglich inklusive Bilddateien.
- Bestand notieren: Wie viele Beiträge, Seiten und Produkte gibt es? So erkennst du später, ob etwas fehlt.
Direkt nach dem Import der Inhalte
- Stichprobe machen: Öffne fünf bis zehn Beiträge und prüfe die Bildadressen. Zeigen sie noch auf das alte System?
- Backup der neuen WordPress-Seite anlegen, bevor du größere Änderungen machst.
- Externe Bilder in einem Durchgang importieren: Alle Beiträge und Seiten auswählen und mit Replace External Images übernehmen.
Nach dem Bilder-Import
- Protokoll prüfen: Mit dem Filter „Nur Probleme“ siehst du alle Bilder, die nicht übernommen werden konnten, mit Grund.
- Fehlende Bilder ersetzen: Blockierte Bilder einmal von Hand herunterladen und hochladen.
- Beitragsbilder kontrollieren: Viele Systeme kennen keine Beitragsbilder. Das Plugin setzt automatisch das erste importierte Bild, prüfe aber, ob es passt.
- Mediathek optimieren: Jetzt, wo die Bilder bei dir liegen, kannst du sie komprimieren oder in WebP umwandeln.
Zum Schluss
- Links und Weiterleitungen prüfen: Alte Beitragsadressen sollten per 301-Weiterleitung auf die neuen zeigen.
- Erneut suchen: Einen zweiten Import-Durchgang starten. Bereits importierte Bilder werden wiederverwendet, du siehst nur noch, was wirklich fehlt.
- Erst jetzt das alte System kündigen.
Sicherheitsnetz: Mit Replace External Images Pro steht jeder Import im Verlauf und lässt sich mit einem Klick rückgängig machen. Das ersetzt kein Backup, hilft aber, wenn etwas nicht passt.
Fazit
Die wichtigste Regel: erst Bilder sichern, dann das alte System abschalten. Mit einem Bulk-Import und einer kurzen Kontrolle danach ist das auch bei großen Websites in einer Stunde erledigt.
